Sie öffnet die Wunden, während sie einen streichelt.

Wenn ich singe, treffe ich keinen Ton, sagt die im Frankfurter Exil lebende türkische Schriftstellerin Asli Erdoğan – und bezieht sich auf das große Lied des Universums. Dafür habe sie als Tänzerin ein einzigartiges Gefühl für Rhythmus. Der pulst als untergründig tiefer Herzschlag auch durch ihr Schreiben. Ein Gespräch über Musik, das falsche Leben im Exil und das kulturelle Verstummen in der Türkei.

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